Paulas Blog: Selbstliebe, Selbstfürsorge & Achtsamkeit mit dir
- Paula Engisch

- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ich teile jeden Montag einen neuen Beitrag. Wenn du dich in den Newsletter einschreibst, erhälst du deine persönliche Erinnerung. Ich wünsche dir Inspiration, neue Impulse und Fokus. Deine Paula.
Selbstliebe, Selbstfürsorge und Achtsamkeit
Hallo du Liebe, hallo du Lieber, hallo an alle Menschen dieser Welt.
Selbstliebe
Ich möchte gerne mit dir teilen, dass ich vor kurzem eine Situation erlebte, in der mein Partner zu mir sagte: „Du hast da etwas im Gesicht.“ Er wunderte sich aufrichtig darüber, was er dort sah. Ich konnte spüren, dass er nicht einordnen konnte, was das genau sein soll. Und es war: meine unreine Haut, die an der benannten Stelle auch ein kleiner Ausschlag hätte sein können. In dieser Situation konnte ich Gedanken wahrnehmen wie:
„Ich bin nicht liebenswert“
„Ich muss perfekt aussehen, um geliebt zu werden“
„Ich muss perfekt aussehen, um gemocht zu werden“
„Pickel sind unattraktiv“
Mein unbewusster Impuls wäre gewesen, die Liebe und Bestätigung bei meinem Partner Fou zu suchen. Ich hätte ihn darum gebeten, mir zu sagen, dass das doch alles halb so wild ist, um mir so die Beruhigung zu geben, dass er mich noch mag, dass er mich noch toll findet, dass er mich noch attraktiv findet und so weiter und so weiter.
Mein bewusster Anteil sagt jedoch: Selbst wenn er mich mit den Pickeln weniger attraktiv erlebt, das ist ok! Er darf meine Pickel ablehnen. Er darf sie ekelig und hässlich finden. Seine Gefühle sind seine Angelegenheit. Es geht nicht darum, ihn für mich zu verformen. Wenn ich ihn versuche für mich zu verformen, dann tue ich das, um mich weiterhin liebenswert und gut zu fühlen. Es kommt aus einem Bereich heraus der versucht ihn zu verformen, damit es mir gut geht. Gleichzeitig nehme ich ihm sein ehrliches Erleben weg. Ich ignoriere die Tatsache, dass er auf ehrlicher Ebene eben fühlt und erlebt, was er fühlt und erlebt. (Mal davon abgesehen, dass ich eh nicht weiß, wie er meine Pickel nun findet, da ich ihn in dem Moment nicht gefragt habe).
Mein bewusster Anteil kann wahrnehmen, dass es nicht darum geht, dass er mich mit meinen Pickeln annimmt, sondern ICH mich mit meinen Pickeln annehme. ICH darf mir liebevoll begegnen. ICH darf meine Pickel lieben. ICH darf mich mit meinen Pickeln lieben. Es geht nicht darum, wie er meine Pickel findet, sondern, wie ich ihnen begegne. Ich darf sie annehmen, Ich darf ihnen meine Liebe senden. Und damit lebe ich in meiner Freiheit. Unabhängig von seiner Meinung.
Selbstliebe bedeutet für mich, mich selbst anzunehmen und zu lieben, anstatt diese Aufgabe nach außen zu verlagern. Und natürlich ist es schön, wenn er nichts gegen meine Pickel hat, jedoch ist es nicht wichtig. Es geht nicht um seine Bestätigung sondern um meine.
Deine Paula :)




Kommentare